100. Geburtstag von Claus Wallner

Dorothee Wallner während ihres Besuchs in der Stiftskirche am 2. Januar 2026. Die Künstlerin, die auch als Kunsttherapeutin tätig ist, steht vor dem „Roswithafenster“, das Claus Wallner gestaltet hat – und das am 2. Mai 1973 vom damaligen Bundespräsidenten Dr. Gustav Heinemann enthüllt worden ist. Foto: Jürgen Giszas | 2. Januar 2026.

Dorothee Wallner ist im Gottesdienst am 29.3. zu Gast in der Stiftskirche.

Über einen Zeitraum von gut zwanzig Jahren – von 1959 bis 1980 – erhielt die Stiftskirche St. Anastasius und St. Innocentius zu Bad Gandersheim neue Buntglasfenster. Entworfen, kreiert – geschaffen – hat sie der in Berlin geborene und später in Hamburg lebende Maler und Bildhauer Claus Wallner. Am 4. Juli 2026 jährt sich der Geburtstag des 1979 verstorbenen Künstlers zum hundertsten Mal! Ein wahrhaft festlicher Anlass für die Stiftskirchengemeinde, an das eindrucksvolle Werk von Claus Wallner nicht nur zu erinnern, sondern es auch angemessen zu würdigen.

Zunächst wird Dorothee Wallner, eine Tochter des Künstlers, am 29. März – am Palmsonntag – in der Stiftskirche zu Gast sein, um im Rahmen des Gottesdienstes vom Leben ihres Vater zu erzählen und dessen künstlerisches Werk zu beleuchten.
Auch die Geschichte vom „Einzug Jesu in Jerusalem“, die an diesem Festtag im Fokus des gottesdienstlichen Geschehens steht, hat Claus Wallner in einem der drei sogenannten Passionsfenster in Szene gesetzt.
Dorothee Wallner bringt einige Skizzen und Zeichnungen mit, die für die Gestaltung eben dieses Fensters von Bedeutung sind. Nach dem Gottesdienst wird sie anhand dieser Dokumente interessierten Besucherinnen und Besuchern die Entstehungsgeschichte des Passionsfensters vorstellen – vom ersten Entwurf des Kunstwerks bis zu dessen Einbau.
Bei einer Tasse Kaffee oder Tee besteht zudem noch die Gelegenheit, Dorothee Wallner kennenzulernen – und ggf. auch mit ihr ins Gespräch zu kommen.