Vorbereitet für den Ernstfall

Rund 30 Ehrenamtliche informieren sich über die Notfall-Anlaufpunkte im Stadtgebiet Bad Gandersheim und der Region. Darunter zahlreiche Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher, engagierte Bürgerinnen und Bürger, Feuerwehrleute und auch zwei Delegierte aus dem Kirchenvorstand der Stiftskirchengemeinde.

Am Donnerstagabend, dem 26. Februar 2026, fanden sich rund 30 Engagierte im neuen Betriebshof der Stadtwerke Bad Gandersheim an den Lahwiesen zusammen, um sich über die sogenannten Notfall-Anlaufpunkte (NAP) im Stadtgebiet zu informieren. Unter den Teilnehmenden waren neben zahlreichen anderen Interessierten auch Axel Lehne und Pfarrer Thomas Ehgart vom Kirchenvorstand der Stiftskirchengemeinde.

Konstantin Mennecke und Michael Brackel, der städtische Beauftragte für das Thema Katastrophenvorsorge, leiteten die Schulung. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie im Falle eines langanhaltenden Stromausfalls, eines Telekommunikationsausfalls oder extremer Unwetterereignisse schnell und verlässlich Hilfe organisiert werden kann. Die Notfall-Anlaufpunkte sollen in solchen Situationen als erste Anlaufstellen dienen, an denen Bürgerinnen und Bürger Notrufe absetzen und sich über die aktuelle Lage informieren können.

Für die Stiftskirchengemeinde hat das Thema eine besondere Bedeutung: Das Martin-Luther-Haus im Herzen von Bad Gandersheim ist einer dieser Notfall-Anlaufpunkte. Wie bereits im Gemeindebrief berichtet, hat sich der Kirchenvorstand bewusst dafür entschieden, im Ernstfall als verlässliche Anlaufstelle für die Menschen in der Stadt zur Verfügung zu stehen. Die Schulung diente dazu, die Verantwortlichen auf ihre Aufgaben vorzubereiten.

Die Standorte aller Notfall-Anlaufpunkte im Landkreis Northeim sind unter landkreis-northeim.de/nap einsehbar. Gedruckte Flyer gibt es im Bürgerbüro und in der Stadtverwaltung.